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SO BESSER NICHT – PATZER BEI DER BEWERBUNG

 

Unpünktlich sein

Wenn es nicht gerade eine globale Katastrophe ist, die Sie lahmgelegt hat, wird jede Erklärung für die Verspätung als Zeichen für Unzuverlässigkeit gedeutet. Lieber also eine Stunde zu früh am Ort des Geschehens sein als deutlich zu spät! Planen Sie ausreichend Zeit für die Anreise ein und legen Sie sich den Weg zurecht. Falls Sie sich doch verspäten: anrufen und die Verzögerung ankündigen. Eine knappe Entschuldigung ist angezeigt; wortreiche Ausführungen über volle Autobahnen und verspätete Züge ziehen die Situation unnötig in die Länge.

 

Humor hilft nicht immer

Wer im Vorstellungsgespräch zeigt, dass er sich gründlich vorbereitet hat und die Sache ernst nimmt, wird bei den Personalern Wohlwollen ernten. Versuchen Sie, aufmerksam und souverän zu sein. Das bedeutet aber nicht, einfach drauflos zu plaudern; Anekdoten und Witze – besonders auf Kosten des Unternehmens – sind nicht das Mittel der Wahl. Sachlich bleiben und lieber höflich auf Scherze des Gegenübers eingehen als selbst welche machen!

 

Phrasen dreschen

Viel reden und nichts sagen – das langweilt auch Personaler. Versuchen Sie möglichst konkret zu sein. Das gilt für Anschreiben und Lebenslauf wie für das Vorstellungsgespräch. Bloß zu behaupten, dass Sie ein geborener Teamplayer und überaus motiviert sind, reicht nicht. Belegen Sie Ihre Aussagen, indem Sie zum Beispiel auf entsprechende Engagements und Projekte hinweisen. Achten Sie darauf, dass Ihre (beruflichen und sozialen) Fähigkeiten, die Sie betonen möchten, für das Unternehmen relevant sind.

 

Über- und Untertreiben

Wer überheblich behauptet, ein Alleskönner zu sein, wird genervte Blicke kassieren. Zweifellos geht es in einem Vorstellungsgespräch auch darum, seine Stärken hervorzuheben, aber das Eigenlob sollte möglichst sparsam dosiert sein und stets auf Fakten basieren. Wolkige Prahlereien schrecken ab. Gleichzeitig aber irritiert es Personaler, wenn Sie Ihr Licht unter den Scheffel stellen. Sie haben gar keine beruflichen Stärken? Sehr unwahrscheinlich! Betreiben Sie effektives Selbstmarketing und legen Sie Ihre Stärken und Schwächen souverän und sachlich dar.

 

Sich daneben benehmen

Es soll tatsächlich Menschen geben, die beim Vorstellungsgespräch in der Nase bohren oder ausschweifend telefonieren. Auch Jogginganzüge wurden schon gesichtet. Wer sich solche Fauxpas erlaubt, will entweder rausgeworfen werden oder benötigt grundlegend Nachhilfe im sozialen Miteinander. Denn für eine Bewerbung gilt dasselbe wie für das richtige Leben: Mit Höflichkeit und gutem Benehmen kommt man weiter.