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DAS GESPRÄCH

 

Sich treu bleiben

Versuchen Sie, sich nicht zu verstellen, denn Offenheit und Authentizität wirken sympathisch. In einer Bewerbungssituation nervös zu sein, ist normal. Angesichts der Aufregung in einen Redefluss zu verfallen oder es mit der Selbstdarstellung zu übertreiben, ist allerdings kontraproduktiv. Je gründlicher Sie sich auf das Gespräch vorbereitet haben, desto einfacher ist es, trotz Unsicherheit selbstbewusst aufzutreten.

 

Die Gesprächsphasen

Nach kurzem Smalltalk (etwa über Anreise, Wetter) beginnt die Kennenlernphase, in der Sie am Zug sind: Die Personaler wollen sich ein Bild von Ihnen machen, das über die Informationen aus Ihrem Lebenslauf hinausgeht. Es gilt jetzt also, überzeugend Ihre wichtigsten Qualifikationen hervorzuheben.

 

Anschließend präsentieren sich die Unternehmen und skizzieren die Anforderungen an die ausgeschriebene Stelle. Mit inhaltlichen Anmerkungen können Sie hier punkten – vorausgesetzt, Sie haben sich mit dem Unternehmen und der Branche auseinandergesetzt.

 

Zum Ende des Gesprächs wird der Interviewer wissen wollen, ob Sie noch Fragen haben. Diese Chance sollten Sie unbedingt nutzen, denn Rückfragen unterstreichen Ihr Interesse an der Stelle. Hier geht es ausschließlich um Inhaltliches. Erkundigungen zu Urlaub, Zusatzleistungen oder anderen Bewerbern kommen nicht gut an. In der anschließenden Abschlussphase können Sie dann zum Beispiel Fragen über den weiteren Verlauf des Bewerbungsverfahrens klären.

 

Wichtige Fragen

In nahezu allen Vorstellungsgesprächen fordern Personaler den Bewerber dazu auf, etwas über sich zu erzählen. Damit Sie hier nicht ins Stocken geraten, ist es sinnvoll, sich vorab mit wichtigen Stationen in Ihrem Lebenslauf auseinanderzusetzen. Notieren Sie sich im Vorhinein, was Sie über einzelne berufliche Eckdaten sagen möchten, und achten Sie darauf, dass diese Punkte für den potenziellen Arbeitgeber relevant sind.

 

Die Frage «Warum haben Sie sich bei uns beworben?» kommt in unterschiedlichen Varianten – aber sie kommt garantiert. Hier können Sie mit Ihrem Wissen über das Unternehmen punkten. Informieren Sie sich möglichst gründlich. Dazu rät auch Markus Siebenmorgen von der Bayer AG. Für dieses Unternehmen seien vor allem diejenigen Bewerber im Vorteil, die «über die Rahmenbedingungen der Pharmaindustrie im Allgemeinen und von forschenden Pharmaunternehmen im Speziellen» informiert sind, sagt der Pressesprecher.

 

Mit Fragen wie «Warum glauben Sie, dass Sie die richtige Wahl für die Stelle sind?» wollen Personaler Sie aus der Reserve locken. Jetzt ist ein kühler Kopf gefragt. Verlassen Sie sich auf Ihre gute Vorbereitung und verzeihen Sie sich Fehler, denn auch andere Bewerber machen welche.

 

Bei der Frage nach den Gehaltsvorstellungen sollte kein fester Betrag, sondern eine Einkommensspanne genannt werden. Begründen Sie Ihre Vorstellung (z.B. durch Berufserfahrung oder besonderes Qualifikationen) und zeigen Sie sich verhandlungsbereit.