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DAS ANSCHREIBEN

 

Kurz und gut

Die Faustregel für ein Anschreiben lautet: nicht länger als eine DIN-A4-Seite, einschließlich Absender, Adressfeld, Betreff, Unterschrift und der Angabe «Anlagen». Statt auf Details besser auf Kernbotschaften wie ausgewählte Erfolge und Argumente für eine Einstellung setzen. Wenn in der Stellenausschreibung ein Ansprechpartner genannt wird, sollte er direkt angeschrieben werden.

 

Schrift, Ausdruck und Form

Gut lesbar ist der Text in einer serifenlosen Schrift wie Helvetica oder Arial. Fettungen, Kursivschriften oder Unterstreichungen sollten sparsam verwendet werden. Für den besseren Überblick sollte das Anschreiben inhaltlich und formal in Einleitung, Mittel- und Schlussteil gegliedert sein.

 

Einleitung, Mittel- und Schlussteil

Der Einstieg sollte kurz sein und idealerweise einen persönlichen Bezug zum Unternehmen herstellen (zum Beispiel: «Ihr Unternehmen ist bekannt für gute Ausbildung…»). Im Mittelteil skizzieren Sie Ihre momentane Position und nennen Argumente für eine Einstellung. Zeigen Sie Ihre Motivation und verdeutlichen Sie, warum Sie die/der Richtige für den Job sind. Anschließend können Sie auf EDV- und Sprachkenntnisse oder andere Qualifikationen hinweisen, sofern Sie damit punkten können. Der Schlussteil befasst sich mit dem Eintrittstermin und, falls in der Ausschreibung gewünscht, Ihren Gehaltsvorstellungen.

 

Inhalt vom Lebenslauf abheben

Berufliche Erfahrungen und Kompetenzen sind für den Arbeitgeber natürlich relevant, doch vieles davon steht schon im Lebenslauf. Lediglich die Stationen widerzuspiegeln, bringt also nichts. «Besonders positiv stechen für uns Anschreiben heraus, aus denen hervorgeht, warum sich ein Bewerber speziell für unser Unternehmen interessiert», bestätigt Markus Siebenmorgen, Pressesprecher der Bayer AG. Eine bloß ausformulierte Wiedergabe des Lebenslaufs biete hingegen keinen Anreiz, sich intensiver mit einer Bewerbung auseinanderzusetzen.

 

Rechtschreibfehler vermeiden

Einwandfreie Grammatik und Rechtschreibung sind ein Muss. Zudem sollten alle Namen und Adressen stets korrekt sein, denn Fehler werden als Zeichen von Geringschätzung und mangelnder Sorgfalt wahrgenommen. Das Anschreiben am besten von einer anderen Person gegenlesen lassen.