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DIE VORBEREITUNG

 

Wo bewerbe ich mich?

Die wichtigsten Unternehmensdaten sollte der Bewerber kennen und parat haben: Wirtschaftliche Situation, Größe, Belegschaft, Produktpalette lassen sich in der Regel der Unternehmens-Website entnehmen. Informationen von Dritten, etwa in Pressemeldungen, sind hilfreich, weil sie einen objektiveren Eindruck verschaffen.

 

Wer sich in einer öffentlichen Apotheke bewirbt, braucht neben dem pharmazeutischen Fachwissen ein hohes Maß an Sozialkompetenz. Das betont auch Andreas Kiefer, Präsident der Bundesapothekerkammer, im Gespräch mit der PZ. «Unerlässlich für die Arbeit in der Apotheke ist die Bereitschaft, mit Menschen umzugehen», sagt Kiefer. «Übertragen auf die Bewerbung bedeutet dies, dass schon das Anschreiben möglichst persönlich sein sollte.» Der Bewerber solle klar erkennbar zeigen, warum er sich in der Apotheke vorstellt und in welchem Bereich er arbeiten möchte. «Mit vorformulierten, gestanzt wirkenden Sätzen erreichen Sie hier nicht viel», so Kiefer. Vielmehr gelte es, den heilberuflichen Gedanken zu betonen.

 

Online oder per Post bewerben?

Umfragen zufolge bevorzugt die große Mehrheit der Unternehmen die digitale Bewerbung, meist sogar ausschließlich über konzerneigene Bewerbungsportale. Stellengesuche auf dem Postweg sind definitiv die Ausnahme und sollten nur erfolgen, wenn sie ausdrücklich verlangt werden.

 

Was gehört in die Bewerbungsmappe?

Anschreiben, Lebenslauf, Zeugnisse und gegebenenfalls Arbeitsproben sind fester Bestandteil jeder Bewerbung. Die allermeisten werden heute online verschickt, sodass die klassische Bewerbungsmappe immer seltener zum Einsatz kommt. Falls sie doch gewünscht wird, sollten alle Bestandteile stets neu und aus gutem Material sein. Verwenden Sie weißes, hochwertiges Papier (80 bis 100 g/m2) und achten Sie darauf, dass alle Seiten fleckenlos sind und weder Knitterfalten noch schwarze Kopierränder haben. Der Lebenslauf und die Anlagen werden eingeheftet, das Anschreiben liegt lose obenauf.

 

Telefonanruf vor der Bewerbung?

Nur in begründeten Ausnahmefällen! Es gibt bei Personalern de facto kein Zeitbudget für telefonische Bewerbernachfragen. Wenn die Stellenausschreibung Fragen offen lässt, lohnt sich zunächst ein Blick auf die Website des Unternehmens. Bleibt anschließend noch etwas Wichtiges unklar, etwa Abläufe von Abgabefristen, ist ein Vorab-Anruf gerechtfertigt. Er sollte allerdings gut vorbereitet sein und schnell auf den Punkt kommen.

 

Fristen beachten

In den meisten Stellenausschreibungen wird eine Frist für die Abgabe der Bewerbung genannt. Sobald Sie auf das Jobangebot aufmerksam geworden sind, sollten Sie sich zügig an die Bewerbung setzen. Falls nicht klar ist, ob die Frist bereits abgelaufen ist, ist eine Nachfrage bei dem Unternehmen sinnvoll.

 

Nur Mut!

Die wenigsten Bewerber erfüllen tatsächlich alle Anforderungen, die in der Jobbeschreibung aufgezählt werden. Es gilt, sich nicht einschüchtern zu lassen, sondern sich auf die eigenen Stärken zu besinnen. Oftmals unterscheidet bereits der Anzeigentext zwischen «Must haves» und «Nice to haves» und hilft so dabei, sich auf die Kernpunkte zu konzentrieren.